Hey, hast du schon von der jüngsten Gemeindeversammlung in Bettwil gehört? Da hat sich einiges getan, und du solltest alle Einzelheiten kennen. Lass uns zusammen durchgehen, was Peter Keusch, der bald abgelöste Gemeindeammann, an seiner letzten Versammlung erlebt hat.
LED ist das neue Schwarz
Ein Highlight der Versammlung war die Abstimmung über die Beleuchtung. Die Bettwiler haben beschlossen, 70'000 Franken in neue LED-Beleuchtung für das Schulhaus und die Mehrzweckhalle zu investieren. Und das ist noch nicht alles – sie haben sich auch dafür entschieden, die Strassenlampen entlang der Hauptstrasse auf LED umzurüsten. Stell dir vor, bisher waren es nur 23 Lampen für die gesamte Strecke, jetzt werden es 29! Und weil es die Bettwiler lieben, ihre Adventszeit zu schmücken, haben sie auch 65'000 Franken für neue Stromleitungen für ihre fünf Weihnachtssterne bereitgestellt.
Steuererhöhung? Nein, danke!
Dann kamen wir zum heissen Eisen der Versammlung: die geplante Steuererhöhung. Die Stadtverwaltung, vertreten durch Michel Greber, versuchte zu erklären, warum sie die Steuern von 102 auf 105 Prozent erhöhen wollen. Aber die Bettwiler waren nicht überzeugt. Ein Votant fasste es perfekt zusammen: "Die Steuererhöhung ist nicht gerechtfertigt, nicht begründet und nicht notwendig". Und so entschieden am Ende 55 der 77 anwesenden Bettwiler, den Steuerfuss bei 102 Prozent zu belassen. Was meinst du dazu?
Ein versöhnliches Ende
Aber die Versammlung endete nicht mit einem Streit. Ganz im Gegenteil, dank einer brillanten Idee von Gemeindeammann Peter Keusch, konnte die Versammlung versöhnlich enden. Ein Bürger fragte, ob man nicht drei weitere Weihnachtssterne kaufen und diese mit Strom versorgen könnte. Peter Keusch schlug vor, private Sponsoren dafür zu suchen, um das Budget nicht zu belasten. Eine tolle Idee, oder?
Was kommt als Nächstes?
Als nächstes steht die Gemeinderatswahl an. Marc Evangelista, der bei den letzten Wahlen mehr Stimmen als der Gemeindeammann erhielt, wird auch zur Wahl stehen. Er machte bereits auf sich aufmerksam, indem er die Aussagen von Vizeammann Claudia Gauch kritisch hinterfragte. Er und andere Eltern fordern eine direkte Anschlusslösung für das auslaufende Pilotprojekt der offenen Jugendarbeit. Du siehst, es bleibt spannend in Bettwil!
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